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archiv für thema 'träume'

krallen & geburtstage

fragt mich mein zwilling, ob wir unseren 80sten geburstag zusammen feiern wollen. großes inmichgehen & michselbstbefragen über tage… will ich ihr endlich antworten. schreib ich so ambivalentes zeugs zusammen, daß ich noch dabei beschließe: ich muß das in meinem blog fragen. weil es – unter anderem – soviele menschen gäbe, zu denen ich kaum oder keinen kontakt mehr habe (zum beispiel wegen meiner verdammten kontaktschwäche. oder freundschaftsunfähigkeit, aber auch aus anderen gründen) & denen ich dann ganz gerne nonchalant den link zukommen lassen würde wollen, die ich aber einladen würde wollen…
ich habe einmal einen 40sten erlebt, wo die sich echt ihre lieblingsessen hat kochen lassen. als catering & im großen stil. da hab ich beschlossen, daß ich bis dahin auch eine echte geburtstagsfeiertradition am laufen habe & das ganz groß feiern werde… ich glaube, daraufhin habe ich meinen 29ten gefeiert. ja, doch, ich erinnere mich an die einladung: der letzte mit ‘ner 2 vornedran… und das war meine einzigste geburtstagsparty, seit ich bei meiner mutter ausgezogen bin.
außer der, wo ich bei meiner zwillingsschwester mitgefeiert habe. was auch irgendwie schön war, aber es war halt auch nur ihre party…
jedenfalls will ich grad einen großen blogeintrag schreiben, wie ichs nun machen soll und was und wo, da ruftse mich an, meine zwillingsschwester. ohne meine mail gelesen zu haben, der rechner is schon aus. (wie sowas immer geht. daß wir zwei frauen, die wir mir immer so verbindungslos erscheinen, plötzlich in derselben sache unterwegs sind. und ich bin auch ans telefon gegangen – mach ich eigentlich nicht – weil mir, ohne auf die nummer zu gucken, völlig klar war, daß nur sie das sein kann!)

obwohl ich schon bei dem gespräch komplett auf die ‘wir-feiern-an-der-ostsee’-tour aufgesprungen bin, hab ich mir bedenkzeit erbeten bis ende des monats. also nächsten mittwoch. (ohmygodness! und mir ist nicht mal mehr aufgefallen, daß es AllHallowsEve meint! obwohl ich das groß feiern will! omg!)

mein bedenken: wenn es bei ihr, meiner schwester stattfindet, ist es nicht meins. aber schon in unserem telefonat ging es darum, daß es auch meins werden könnte. gut, bei einem lokal, wo es _auch_ einen raucherinnenraum gibt, stieg sie komplett aus. aber die hat schon 1991 gehustet, wenn ein wort nur mit ‘z’ anfing…

meine frage also nur noch: mache ich einfach und nur mit maBelle (so sie frei kriegt) mit, als anhängsel-zwilling. oder mache ich richtig mit & lade auch freundinnen ein, kümmere mich um die DJane (da hätte ich nämlich schon ‘ne idee, das wär ein traum!) und mache das zu unserer party (weil eben meine auch?)…

wie ich das alles bedenke & durch den flur laufe, fällt eine kralle aus ‘dem rahmen’:  ich habe mir im frühsommer diesen jahres zusammen mit einer h(p)exenfreundin eine junge krähe, die wir gefunden haben, präparieren lassen. sie war zu jung (zu weich) für das köpfchen. aber wir bekamen je zwei flügel, die krallen und den gefederten schwanz. und diese kralle sollte mir magisches mittel/werkzeug/hilfe werden. aber ich hatte mich noch nicht näher damit befaßt & deswegen landete sie auf einem bildhalter von einem bild, das mir wichtig ist. (und das, wo ich in einem online-rollenspiel meine angriffswaffe als hühnerkralle hab personalisiert!)
und bei genau diesem thema fällt diese krähenkralle runter. aus dieser blöden situation, wo ich sie bloß parken wollte.

scheint also wichtig zu sein. nein, scheint auch gut zu sein, das thema!

also: hätte eine von euch lust, meinen/unseren geburtstag anner ostsee zu feiern? meine schwester kümmert sich gerade um die “scheune”, die ein paar schlafplätze zu jugendherbergsqualität und etwa 10 euro die nacht bietet, komfortableres gibts um die zeit wohl da oben zuhauf…

schreiben…

schreiben… ja, schreiben könnte heilsam sein. schreiben als heilung… aber ich schreibe nicht, wenn ich nicht so sprechen kann: ich schreibe nicht, wenn keine mit mir spricht (wie eine freundin, eine therapeutin, mitpatientin oder Gesa…)

schreiben als heilung… ja, es wäre heilsam, wenn ich schriebe. allein ich weiß nicht mehr wofür, wogegen oder für wen ich schreiben könnte. früher schrieb ich für mich selbst und für alle die, die so sind wie ich. früher hab ich für frauen geschrieben: mir selbst so fremd in so vielen dingen und doch aber so ähnlich. ich habe auf verdacht geschrieben: den verdacht, daß eine sich wiederfindet, daß es einer ähnlich ging oder geht, daß eine sowas fühlen kann, was ich fühle.

und so war es auch!

das größte geschenk, das eine leserin mir machte, war ihr eigenes wiederfinden in einem meiner texte. der text enthielt blicklosigkeit, verlassenwerden, verlassensein, zweifel und die alldem innewohnende sehnsucht. und für sie war es ihre liebesgeschichte, ihr ‘er’ war nach Paris gefahren, wo ich zum zeitpunkt des schreibens noch nie gewesen war, er hatte sie aus den augen verloren und unsere augen trafen sich, als hätte er sie nie so verstanden, wie ich sie mit meinem gedicht.

dabei hatte ich nicht an sie denken können, als ich es schrieb, weil ich sie nicht einmal mehr kannte und ich werde sie auch nie richtig verstehen, weil sie männer liebt, aber sie hat sich in meinem text wiedergefunden, als hätte ich ihn für sie geschrieben.

vielleicht war das auch so. ich, die ich meine eigenen texte meistens gar nicht verstehe und sie als ausgeburt meines inneren surrealismus, meines ureigenem symbolismus oder inzwischen auch meiner geliebten zusammenarbeit mit Dream/Morpheus, dem Herren Des Träumens ansehe, ich stehe meinen texten so fremd gegenüber wie gedichten anderer leute. in einer therapie ist es mir passiert, daß ich texte, die ich vor 5 oder mehr jahren geschrieben hatte, plötzlich verstand…

aber für diese frau hatte ich ein gedicht geschrieben, das ihr sehnen beschrieb. oder ihr leiden oder ihren liebeskummer. mein text war in Paris, wo ihr liebster war und ich damals noch nicht und meine liebesgeschichte, die freilich auch in diesen wörtern verwoben war, trat zurück und gab frei, was vermutlich aus dem großen eisberg des gemeinsamen unterbewußtseins gewoben wird…

ja, so hab ich mal geschrieben… und ich glaube, um genau so etwas ging es mir… so, wie ich meine eigenen liebesgedichte immer erst _hinterher_ verwendet habe… also: angewandt. einer frau gesendet oder ihr auf den kopf zugesagt oder gemeint, daß diese augen/wölfin/blüte _sie_ gemeint habe… wie ich auch gerne liebe(sgedichte) so weiträumig oder großflächig formuliere, daß sie vieles meinen können: manchmal bin das DU ich und manchmal ist du ICH. daß “sie” ab und zu ich ist oder du, oder die welt oder eine landschaft… ich kenne nur eine einzige frau, die mich an diesen stellen ab und an mal zu klarheiten drängte…

daß ich nicht mehr schreibe, hat vermutlich viele gründe… und wenn der letzte grund in meinem letzten klinik-aufenthalt liegt. (das tut er: ich habe vorher wenigstens ‘morgenseiten’ geschrieben. drei seiten runterschreiben, egal was kommt, zur klärung von hirn und seele, nach Julia Cameron. und ich hab es mir dort abgewöhnt, weil ich es einfach nicht in die tagestruktur eingebaut bekommen habe…)

aber ich will schreiben. so, wie ich auch malen will und schmuck machen oder kleine dreidimensionale kunstwerke. ich kann mich noch immer nicht zwischen all den künsten entscheiden, die mir gefallen oder die mich ausmachen (natürlich will ich auch weiterhin singen – meine eigenen texte zum beispiel – und theater-spielen – um meinem eigenen selbst zu entfliehen, bestandteile von mir, die nicht zum tragen kommen, auszuleben oder aber emotionen und konflikte, die ich selbst nicht erlebt habe, nicht erleben durfte oder konnte, ausagieren zu können…)

das hier ist der platz zum schreiben. und inzwischen sind hier sowenig besucherinnen, daß ich mir eigentlich alles erlauben kann. und wenn jetzt jemand mit ‘meta’ kommt, dann möge mir der- oder die-jenige bitte erstmal die meta-ebene erklären…

ich sollte einfach mehr schreiben…

storch mit holzbeinen (??)

flickr-fund! (das passiert, wenn frau in so wunderbaren gruppen wie zum beispiel “the secret life of toys” ist…):

ein geheimnisvoller, magischer, geträumter film in stop-motion-technik: La cigogne aux pattes de bois Catherine Ginape

komm mit…

“…komm mit nach hinten in die räume hinter’m hof!” sagt cousine M. zu ihrem jüngsten sohn. “das kennst du noch nicht, das wird dir gefallen. und außerdem macht das später schöne träume!”

sie hat recht. und auch sie findet dort hinten immer noch neue zimmer. ich bin viel im träumen hier. und ich lese wie eine besessene die Sandman-kollektion, die mein lieblingscousin hier hat. er ist nun verheiratet (zum ersten mal, das zweite mal gibts nächstes wochenende in Polen). und ich fahre morgen zurück nach Berlin…

trinkgeld und falten

ich war in einer klinik, meine tante A. war auch da… die unternahmen merkwürdige sitzungen mit uns, die ich allesamt doof fand. eine aufgabe war, uns zu überlegen, wieviele freundinnen und freunde wir hätten, die wir jetzt gleich um etwas bitten könnten. und wenn wir für sie arbeiten würden, wieviel trinkgeld wir von diesen freundinnen erwarten könnten. ich wand mich sehr bei der aufgabe, weil ich die befürchtung hatte, daß wir das danach in der praxis testen müßten und wirklich um etwas bitten oder trinkgeld von ihnen verlangen müßten…

in L. traf ich dann auf S., die ich mit genannt hätte, auf der straße und sie zeigte mir ihr neues atelier. S. hat eins ihrer kinder verloren und kennt sich, denke ich, daher mit melancholie und depression aus. ich sage zu ihr, daß ich erwartet hatte, die trauer würde sich mehr in ihr gesicht eingraben und sie entgegnet, daß du es doch ganz deutlich siehst! ja, die augenringe, schon klar, aber ich hatte gedacht, daß sie so scharfe falten um den mund bekommen würde, die das gesicht so verbittert machen. oder so strenge linien zwischen den augenbrauen die stirn hinauf. damit würde frau immer so böse gucken. ich denke dabei an meine mutter, S. lacht und strahlt mich aus ihren dunkel umrandeten augen an…

die ruine

ich habe mit irgendeiner ablehnung zu kämpfen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. wir sind alle zusammen und ich habe mir (wie immer) einen stock aufgehoben, der ist recht lang und endet in einer sehr dünnen, elastischen spitze. wir wollen zu unserer alten ruine und wir kommen aus der richtung Stöben über den weg durch den wald – einen weg, den wir nie gegangen sind, ich kann mich erinnern, erst einmal an dieser seite der lichtung herausgekommen zu sein. ich denke, in der ruine wird alles gut und laufe voraus, aber wie wir über den berg kommen ertönt musik, Renaissance, glaube ich. auf der lichtung und in der ruine sind ganz viele menschen. ach ja, ein konzert, aber ich hatte vergessen, daß das heute… das durchkreuzt natürlich meine pläne, ich kann da nicht hin, ich muß drumherum gehen, keine ruine, aber die musik gefällt mir, ich muß im gehen tanzen. ich mache hübsche mittelalter-tanzschritte und wedele mit meinem umhang, der stock wirkt jetzt wie eine peitsche und ich bemerke selbst, daß ich wie eine domina wirken muß, schwarze frau in langen kleidern mit flügeln schlagend und mit der peitsche lockend. ich muß vorausgehen, damit die anderen nicht sehen, wie es mir geht, ich finde das scheiße, daß die ganzen menschen da sind, aber ich muß tanzen und ich will nicht, daß die anderen sehen, daß ich weinen muß und ich eile voran und ich werde schneller und ich bemerke die leute, die auf den wiesen vor der ruine lagern und lungern, interessante menschen, freaks, punks, schwarze seelen und tättowierte gesichter und die würden mich auch interessieren, ich interessiere sie ja auch, furchtbare und schöne erscheinung, aber ich muß weitertanzen. und ich sehe die menschen in der ruine, ältere leute, die in ihren abendkleidern und albernen farben, die elegant wirken sollen (weinrot und hellblau) herumstehen und auf den sekt warten oder den beginn des konzertes und ich muß an der ruine vorbei, alle blicke auf mir, schneller als meine leute, ich gehe außen lang, der weg ist mit häusern zugebaut, die früher da nicht waren, ein hof, der mich an den hof erinnert, wo ich mein kind fand und die geranien wie in der sparkassenwerbung und ich muß an der ruine vorbei und kann sie nicht einmal mehr sehen, zugebaut und vorbei, immer schneller! bloß weg hier! hinter der ruine am rain treffe ich in meiner eile und den hohen stiefeln den feldweg nicht, laufe ein paar zentimeter zu weit links entlang, die groben schollen und die steine, ich sehe noch, daß die erde an dem höhenunterschied zum feldweg merkwürdigerweise dunkler ist als die auf dem restlichen feld, ich stolpere neben dem weg entlang, ich muß heulen, ich sehe einen großen stein dort liegen, ich sehe ihn noch und falle trotzdem, würde mit dem gesicht voll aufschlagen und greife in letzter sekunde zu, umarme den stein und drücke ihn fest an mich, wie ich nach unten kippe und falle und rolle, ich rolle ein wenig das feld hinab wie früher als kinder wir die wiese zur ruine hinabrollten, presse heulend den stein an meine brust und denke nur, ‘die ruine, die ruine…!’. mein lieblingscousin kommt von hinten angerannt, beugt sich über mich wie der held in alten ritterfilmen und ich liege heulend und stammelnd auf der erde, jetzt sieht er es, jetzt ist es aus, ich bin völlig zerstört, am boden zerstört und heule nur “die ruine, die ruine, ich dachte, die ruine…!”.

traum in meerblau und blond

ich renne mit meinen beiden nichten über eine grüne wiese zum meer. der strand ist tief unten – eine so hohe steilküste, daß ich von oben nicht den sand unten sehen kann. P. und C. wollen sofort die stufen hinunter rennen, ich bin dagegen hingerissen vom anblick des meeres und will noch ein bißchen von oben schauen.
die see zeigt sich in überwältigenden farben: da gibt es hellblau und türkis und irgendwo kippt es in ein wunderschönes grün. am horizont mehrere schiffe. wolken wie gemalt.

es scheint ein volksfest zu geben, da unten am strand. auf einmal geht etwas los wie ein feuerwerk, aber keine leuchtkörper gehen in die luft, sondern fontänen aus wasser, hinter den schiffen, vor den schiffen, es wirkt gefährlich, irgendwie auch wie eine große flutwelle und dazu ganz laut eine wunderschöne melodie, etwas ganz bekanntes, aber ich weiß nicht, was es ist. sicherlich Verdi oder so.
aber ich mache mir sorgen um die beiden mädchen, will hinuntersehen zum strand und kann nicht, traue mich  nicht die treppe hinunter, weil ich nicht weiß, was da unten passiert, werde langsam panisch – da kommt jemand und sagt mir: “die beiden blonden mädchen? die sind nicht da unten, die sind dahinten in ein café gerannt!” und ich gehe um die bucht, das café wird von einer vietnamesin geführt in einem hohlen baumstamm. gartenstühle im sonnenschein, kaffee und obsttorten. und immer noch diese musik…

holzhagel

hier hagelt es stöcker, hier ist das quiz-stöckchen (wo sich wohl bisher alle gefragt haben, was daran ein quiz sein soll?), das mir Mrs. Atlantis zuwarf.

1.) Greife das Buch, welches Dir am nächsten ist, schlage Seite 18 auf und zitiere Zeile 4.
“…nicht mal was vom aufrechten Gang und warum er uns so wichtig ist – kriechen ist einfach nicht angesagt…” (ich hab jetzt noch den rest des satzes mit dazugeschrieben, sonst hätte es nach ‘warum er uns’ aufgehört.) wobei mich schon interessiert, was Atlantis da von Flakhelfern liest o.O? bei mir war es das ‘rückenbuch’ von Luisa Francia, das ich meiner mutter zum lesen hingelegt habe, seitdem liegt es da.

2.) Strecke Deinen linken Arm so weit wie möglich aus. Was hältst du in der Hand?
ein grüneschillerndes kissen mit orgiastischen farbexplosionen.

3.) Was hast Du als letztes im Fernsehen gesehen?
tj…ach… gottchen… ich glaube, das war wirklich der James-Bond “Oktopussi”.

4.) Mit Ausnahme des Computers, was kannst du gerade hören?
ein leises gluckern aus dem meerschweinchengehege zu meinen füßen, als ob die, die das gerade macht, träumt oder einer ihrer kolleginnen ein schlaflied vorsingt. ein eher seltenes geräusch, aber sehr angenehm.

5.) Wann hast Du den letzten Schritt nach draußen getan?
gestern nachmittag.

6.) Was hast Du gerade getan, bevor Du diesen Fragebogen begonnen hast?
mir eine zigarette gedreht und mail.app und firefox aufgerufen und dort die feeds aktualisiert.

7.) Was hast Du gerade an?
ein geblümtes flanellnachthemd aus dem nachlaß meiner Granny, einen bademantel mit häßlichen haar-färbe-flecken und die haare zu kleinen knubbeln zusammengedreht, weil ich vorher (also noch vor 6.) in der wanne körperfest gefeiert habe.

8.) Hast Du letzte Nacht geträumt?
ja, sehr merkwürdig und bruchstückhaft, obwohl ich in letzter zeit meine träume immer erinnern kann, weiß ich diesmal nur so teile, daß eine kundin einen anderen angerufen hat, weil ich was falsch gemacht habe, daß ich losmuß oder eine mich abholt, ich aber noch auf alle anderen kleinen mädchen warten will, so merkwürdige zeilen immer nur.

9.) Wann hast Du zum letzten Mal gelacht?
himmel. ich dachte schon bei allen anderen, die dieses stöckchen hatten ‘arm, wenn sich eine nicht daran erinnern kann’, aber jetzt fehlt es mir gerade… vorgestern aber bestimmt, da habe ich mit zwei freundinnen gechattet und wir fingen urplötzlich alle das dichten an. also eher das reimen: jede immer eine zeile. ich hoffe aber, ich habe unterdessen noch über irgendwas anderes gelacht.

10.) Was befindet sich an den Wänden des Raumes, in dem Du Dich gerade befindest?
da dies das am meisten wand-gepflasterte zimmer von allen ist: das erste bild, das meine schwester gemalt hat im goldrahmen, ein altes schild, eine filzrose, der spruch ‘nimm di nix vör, dann geiht di nix fehl’ von meiner Granny, eine göttin im boot, die skizze der karten, die ich mir samhain für dieses jahr gelegt habe, eine tisch-besen-garnitur von Granny, stricknadeln (nicht fragen, bitte!), ein alter spiegel, familienphotos, cds, gesammelte kunstwerke und kunstdrucke, bilder von mir, gerahmt oder nur einfach angepinnt, ein seidentuch, das ich, seitdem ich gedacht habe, seidenmalerei sei was für mich, beenden will und auf ‘n einfall warte, einfach draufgepinnt: die aktuelle todo-liste, ein schutzengel, den meine mutter mir geschenkt hat, wohl weil sie nicht weiß, daß ichs mit engeln nicht so habe oder aber, weil sie mir ein nettes zeichen geben wollte und die trauerkarte für/wegen meiner Granny, zwischen all dem letzteren weiße stoffrosen wahllos hingepinnt.
ich sehe gerade, daß diese ansammlung, was die vier wände hier alles bergen… nun ja. deutungswürdig ist?

11.) Hast Du kürzlich etwas Sonderbares gesehen?
ein spiel ist mir abgestürzt und hat dabei ganz merkwürdigen zuckungen in der grafik gehabt. schade, daß ich keinen screenshot gemacht habe, da hätte frau was basteln können draus.

12.) Was hältst Du von diesen Quiz?
ich halte es, wie alle beantworterinnen vor mir, für ein stöckchen und kein quiz. die befürchtung von Atlantis, es könne was schlimmes passieren bei falschen antworten, ist aber m. e. abwegig. an sich mag ich stöckchen generell und wie ich bei verschiedenen antworten gerade sehe, hat dieses durchaus potential (für wohnraum- und andere küchenpsychologie…)

13.) Was war der letzte Film den Du gesehen hast?
im fernsehen? Oktopussi, siehe oben.
oder im kino? ich glaube, ‘wo ist Fred’.
oder bei youtube? Tyra Banks über schönheit und ideale – großartig!.

14.) Was würdest Du kaufen, wenn Du plötzlich MultimillionärIn wärst?
irgendein finanzdingens, das mir dann jeden monat 1000 euro auszahlt. etwas würde ich Jane Goodall, Biruté Galdikas und Dian Fosseys gorilla fund geben. mit einem anderen teil würde ich mich in einem frauenfreeland einkaufen, oder denen das geld für land spenden. den rest verwende ich für: umziehen ohne rumschlepperei, noch einen mac für mich, aber mit allem zipp und zapp, einen mac für Atlantis und eine kamera für sie, auch mit allem drum und dran und was ich sonst so für’s leben brauche, kann ich dann von dem monatlichen geld kaufen. ich würde natürlich nach einer weile rumfaulenzen wieder arbeiten wollen, könnte mir aber meine kundinnen aussuchen und noch eine sekretärin, die mich auch künstlerisch unterstützt zu gutem geld leisten.

aber, im tiefsten meines herzens würde ich mir wünschen, ich könnte das haus, in dem ich groß geworden bin, kaufen. ach was, gleich den ganzen ort, die reißen da alte häuser ab und so…

15.) Sag mir etwas über Dich, was ich noch nicht wusste.
hilfe! ich hoffe, ihr wißt eine menge nicht über mich, und hier kamen schon genügend offenherzigkeiten. gut, die meisten kennen mich wohl nicht, daher dies: ich habe grüne augen.

16.) Wenn Du eine Sache auf der Welt ändern könntest, was wäre das?
ich würde zinsen abschaffen und den blöden umstand, daß eine wirtschaft nur dann gut funktioniert, wenn sie wächst. das ist wie krebs und kann nicht gut enden.

17.) Tanzt Du gerne?
sehr gerne. mir fehlt nur meistens die passende musik dazu.

18.) George Bush!
ja was? und nu? das nach der frage? wenn es keine zinsen und kein wirtschaftswachstum mehr gibt, ist auch so ein ‘wiedergeborener’ fix weg vom fenster.

19.) Stell Dir vor, Dein erstes Kind wäre ein Mädchen. Wie würdest Du es nennen?
Laura Anna Therese Luna Sula Charlotte (der plan stammt noch von 1997, inzwischen ist Laura obsolet, aber bei der masse namen, mit der ich dieses kind segnen wollte, könnte ich ja ruhig einen weglassen)

20.) Und einen Jungen?
Konrad Heinrich Wilhelm, aber vielleicht kommt da auch noch ein Oskar mit rein. oder mit c…? Oscar… wow, das hat doch schmelz!

21.) Würdest Du es in Erwägung ziehen, auszuwandern?
in erwägung ziehen: ja. richtig drüber nachgedacht habe ich noch nicht, weil mir da dann immer meine familie und der ort, wo meine großmutter wohnte, an das ich fast körperlich gebunden war (oder bin?) einfallen.

22.) Was würdest Du Gott sagen, wenn Du das Himmelstor erreichst?
haben Sie das auch in schwarz?
nein, war ein scherz. ich glaube nicht an himmel und hölle. ich denke, ich hätte erst mal soviel zu gucken und zu erfahren oder zu fühlen, daß für fragen später noch zeit bleibt. sollte allerdings tatsächlich der gott dastehen, würde ich ihn allerdings kurz und bündig bitten, mich zur erde, zu seiner mutter oder all den göttinnen, von denen er glaubt, sie getötet zu haben, zu bringen.

23.) Drei Leute, die das hier auch beantworten sollen.
dieses stöckchen hatte doch nun schon jede/r… *blogsdurchsuch* ha! und Ariadne bekommt es, die hat mich nämlich gerade mit einem getroffen, da schmeiß ich doch gleich eins zurück (stöckchenschlacht, hehe).
dann schamanca, deren blog ich sehr mag und gauzibauz, ein blog, den ich erst kürzlich entdeckt habe und die mir auch sehr angenehm ist…
gerade bei letzteren weiß ich nicht, ob sie stöckchen mögen und für alle gilt: bei nichtgefallen bitte einfach loslassen, tritt sich fest im waldboden…

puh. fertig. ich hätte nicht gedacht, daß das so privat werden kann…