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es fühlt sich gerade sooo gut an: ich bin reich!

wie ihr euch erinnern könnt, habe ich im April endlich den platz in der faktura bekommen. dabei bekomme ich geld von der rentenkasse. und als ich das damals beantragte, war ein formular dabei, was der vorige arbeitgeber ausfüllen sollte, wenn der job nicht länger als 4 jahre her ist. weshalb ich diesen vordruck weder beachtet noch irgendwohin geschickt habe: mein letzter job war länger her… was fatal war: anders als das arbeiåtsamt schreibt dir die rentenversicherung nicht bei jedem fuåz, den du, sie oder keine/r gelassen hat: die hatten meinen antrag schlicht als unvollständig auf halde gelegt und hätten, wenn ich mich nicht in finanzieller not an sie gewandt hätte, gar nichts getan, bis dieser schriebs bei ihnen auftaucht. für’s erste haben sie mich dann doch irgendwie eingestuft (verdienen webdesignerinnen in Berlin echt dermaßen krass wenig?!? oder was haben die da für zahlen verwendet?). ab April diesen jahres hatte ich dann also weniger geld als ALG-II (sog. Hartz-IV). wobei mir noch ein glück passierte: das arbeitsamt hat das irgendwie ohne mein zutun bemerkt (weil sich die zahlungen überschnitten, vermute ich) und hat dann wenigstens bis zum grundsicherungssatz aufgestockt! war auch ein glück, weil ich, schlecht in all so bürokraten-zeugs ja noch wochen gebraucht hätte, das überhaupt zu beantragen!)
und ich habe trotz meiner sozialen phobien und meiner macken mit, gegen oder wegen diesen letzten arbeitgeber dieses formular an nämlichen geschickt. was auch dauerte… die dort wissen ja gar nicht, worum es geht. büroleute können eigentlich nur daten eingeben, die sie in ihren eigenen datensätzen finden können. wie soll meine ex-arbeitsstelle wissen, daß sie bei ‘Beginn der Maßnahme’ reinschreiben soll, wann meine maßnahme, also das, was ich jetzt, äonen später anfange, beginnt? die haben natürlich reingeschrieben, wann ich bei denen (mit unterstützung seitens des arbeitsamtes) angefangen habe. und außerdem müssen sie mir dort einen fiktiven lohn bescheinigen. kann sich kein mensch vorstellen! also das geld, was ich, wenn ich jetzt (der job liegt wie gesagt mehr als 4 jahre zurück) und in vollzeit (ich hatte nur ‘ne teilzeitstelle) da verdienen würde. das gab einiges hin- und her und vor allem bei mir extreme schmerzen: ich wollte mit denen ja gar nix mehr zu tun haben, sonst hätte ich es ja auch geschafft, mir ein ordentliches arbeitszeugnis ausstellen zu lassen und mein plan, dem chef dort alles großkotzig und mit leichter hand vor die füße zu werfen und sagen zu können “mach doch deinen mist alleine, ich hab was besseres/schickeres/schöneres/anspruchsvolleres in Berlin!” wie ich das damals so ausgedacht hatte, scheiterte ja schon daran, daß ich nach 1 woche krankheit schon die kündigung von ihm ins haus bekam…

ich habe meine ängste und nöte damit irgendwie hingebogen bekommen und “meine lieblingssekretärin”, die es dort immer noch gibt, hat mir dann eher später-aber-lieber-das-als-nie diesen schriebs ausgefüllt bekommen und jetzt bin ich der rentenkasse dafür unendlich dankbar: die haben also jetzt diese fiktive lohnbescheinigung bekommen. und davon rechnen sie 65%. und dann rechnen sie davon nochmal 68% (oder andersrum). und jetzt bekomme ich richtig schön geld für mein arbeiten in der faktura: also wenn ich da ein neues muster zum filzen entwickele (das passiert nämlich grad!) oder ein paar filzkugeln zu richtig schönen weihnachtsschmuck-kugeln verzier-besticke, dann stimmt eben nicht mehr, was sich immer so dumm anfühlte und was sogar die chefin schon zu mir sagte: “na außer, daß die bezahlung in keiner weise stimmt…”.

nein, jetzt stimmt es! ich bekomme geschätzt soviel, wie ich in meinem letzten job raushatte. (daß ich damals mehr verdient hätte oder verdienen hätte müssen gehört auf das blatt vom ex-job!) und das paßt ganz wunderbar zur zeit (jahre später), zum aufwand und zur kreativen leistung, die ich dort bringe (und hoffe, noch mehr bringen zu können!)

und, was noch viel feiner ist: es gibt eine nachzahlung! schickerweise verrechnet die rentenkasse das auch gleich noch mit dem arbeitsamt (also was mir da als grundsicherung dazugezahlt wurde, behalten die gleich ein, ich muß nicht, wie zuerst vermutet, noch xKröten ans arbeitsamt zurückzahlen!) und ich habe jetzt also einen betrag auf mein konto bekommen, von dem ich mir einen neuen Macintosh, ein iPad und ein iPhone gleichzeitig kaufen könnte!

mach ich freilich nich. so kurz vor weihnachten! aber der neue mac is in bestellung! (kann es sein, daß kurz vor weihnachten die ‘refurbished macs’ sehr gut und sehr zahlreich sind??) und es fühlt sich einfach saugut an!

und demnächst, wenn mich irgendwer in meiner kreativität da zu bremsen versucht, dann werd ich denen sagen, daß ich einfach zuviel verdiene um mich nicht an entwicklungen zu beteiligen!

hehe. das könnte eventuell neu sein auf dem markt der psychisch kranken :-)

wunschzettel

ich hab eben mal die seite ‘wünsche‘ aktualisiert… kann ja zu irgendetwas gut sein ;-)

finster

maBelle hat zum Geburtstag einen besuch im dunkelrestaurant geschenkt bekommen und letzte woche war es soweit. und es ist wirklich stockfinster da drinnen! nachdem uns einer (noch im lichte) erzählt hat, wie es in etwa funktioniert und was wir keinesfalls tun sollten (alleine aufstehen, handtaschen auf den boden stellen…) wurden wir durch eine lichtschleuse ins restaurant geführt: erst ist dort schummeriges licht, dann klopft der begleiter an der tür, innen wird zurückgeklopft und dann geht das licht auch in der schleuse aus und die gäste werden im gänsemarsch von der kellnerin an ihren tisch geführt. dadurch ist es wirklich stockduster in dem laden, ich hatte ja irgendwie gedacht, wenigstens umrisse sehen zu können, wenn leute rein- oder rausgehen, nein, auch daran ist gedacht. und ich muß zugeben, daß ich anfangs meine schwierigkeiten hatte: ich wollte instinktiv meinen kopf schützen, aber mit der einen hand mußte ich mich an einer schulter festhalten, damit ich weiß, wo es lang geht und in der anderen hatte ich meine handtasche… was für ein vertrauen in die welt muß ein blinder mensch haben?! sicherlich rührt meine sorge, mir den kopf zu stoßen von meiner länge, mir passiert das vermutlich öfter; weder meine mutter noch maBelle hatten diese sorge.

bei tisch habe ich mich dabei erwischt, wie meine augen angestrengt versuchten, doch etwas zu sehen. ich glaube, ich bin ein arger seh-mensch, meine schwerhörigkeit paßt schon viel besser zu mir: auf geräusche scheine ich leichter verzichten zu können als aufs gucken. und ich wollte dann auch alles sehen: schon dinge zu essen, die ich nicht sehen kann, ist merkwürdig, aber ich wollte auch wissen, wie das geschirr und das brotkörbchen aussehen, die ich da eifrig befummelte. eigentlich hätte ich am ende des besuches gerne licht angemacht bekommen um mir das anzuschauen, was ich den ganzen abend lang nur mit meinen anderen sinnen erfahren konnte. ich hatte dann die hoffnung, daß wir wenigstens unsere kellnerin zu gesicht bekommen könnten. die hatte eine sehr angenehme stimme und eine nette berlinerische frechheit am leibe: ich dachte, sie wäre blond und groß und schlank, maBelle hatte sie sich als brünette vorgestellt und meine mutter sich wohl gar kein bild von ihr gemacht.

das essen war lecker, auch wenn ich bei der menü-auswahl wieder mal einen meiner kardinalfehler beging: ich war so scharf auf die vorspeise (Pumpernickelsuppe) und das dessert (irgendein grieß mit pfefferminzsauce und pomeranzen), daß ich beim hauptgericht was mit bohnenmousse las und komplett ignorierte, daß ich weder champignons noch ziegenkäse mag, aber vorsuppe und nachspeise waren’s wert! den trick mit dem einschenken kannte ich noch: finger reinhalten, damit du merkst, wann das glas voll wird, das wollte ich so gerne meiner großmutter beibringen, als sie immer blinder wurde. aber essen im dunkeln ist etwas ganz anderes: ich gebe zu, daß ich ständig mit den fingern auf dem teller rumgesucht habe. und meine angewohnheit, den teller immer wieder zu drehen, erwies sich im dusteren als fehler: ich fing immer wieder neu an, mein essen zu suchen. und ab und zu haste halt ‘ne leere gabel im mund… die pomeranzen, die ich noch nie gegessen hatte, waren wirklich extrem lecker. lustig, unbekanntes im dunklen kennenzulernen!

und am ende, nachdem uns unsere kellnerin wieder in der polonaise aus dem restaurant in die lichtschleuse geführt hatte, kam der moment, wo wir sie im schummerlicht kurz sehen konnten: leider viel zu plötzlich und viel zu kurz!: und sie war klein und etwas rundlich und hatte braune haare…

alles in allem eine spannende und schöne erfahrung, meine bewunderung für leute, die ohne sehvermögen durchs leben können, ist extrem gestiegen. vom gutschein blieb – oh glück – noch ein wenig übrig, daß die mutter auch gleich noch auf einen verbrauchbaren betrag erhöhte: wir können uns diesem genußerlebnis also bald nocheinmal hingeben, die haben da auch themenabende, erotisch oder krimi beispielsweise!

stricknadeln aussuchen

ich werde gerade gefragt, was für stricknadeln für anfängerinnen geeignet seien. weil es die in etlichen formen und materialien gibt, muß ich ein kleines textchen dazu verfassen. zwar gibt es zu der frage schon haufenweise texte im internet, z. b. bei strickmasche und bei anleitung-handarbeit, aber die sind doch recht ausufernd…

die erste frage ist vermutlich: lange einzelnadeln, rundstricknadeln oder ein nadelspiel?

nadelspiel

ein nadelspiel besteht aus 5 relativ kurzen nadeln und kommt nur in frage, wenn du etwas kleines rundes stricken willst, socken beispielsweise oder mützen, tischdecken (am anfang), babyhosen oder -ärmel oder stulpen und handschuhe. damit zu starten ist absolut nicht ratsam: selbst etlichen geübten strickerinnen ist das rumgefummel mit 5 einzelnen nadeln zu schwierig! die fallen schon mal aus.

ob nun die langen einzelnen nadeln oder eine rundstricknadel (zwei nadeln, die mit einer art schnur oder seil miteinander verbunden sind) ist dann wieder geschmackssache. ich ziehe rundstricknadeln den langen einzeldingern auf alle fälle vor: mir können hinten keine maschen abstürzen und ich hebe nicht bei jeder masche rechts und links ein halbes kilo strickzeug auf und ab. aber das solltest du selbst ausprobieren.
ich hatte das glück, die nadeln von meiner großmutter geschenkt bekommen zu haben: in allen größen und variationen und konnte mich da kostenlos ausprobieren…womit wir auch gleich beim material sind: die von Granny waren nämlich hauptsächlich aus metall. mit glänzendem stahl komme ich kaum zurecht: das ist kalt in den händen und sehr rutschig. die meisten und meistgenutzten nadeln bei mir sind aus alu, das sieht grau und matt aus. aber seit einigen jahren gibt es nadeln aus holz, bambus und auch wieder aus plaste (das mochte ich auch irgendwie nicht. kann ich aber nicht näher definieren…) und ich liebe bambus- und holznadeln! aber auch das solltest du dir im laden genau anschauen und anfassen: ich habe neulich von einer gehört, daß ihr die bambusnadeln zu leicht verbiegen. das ficht mich nun gar nicht an: ich kann auch gut mit leicht angebogenen nadeln stricken, allerdings beißt irgendein katzentier da gerne rein! da hab ich mir alle erdenkliche mühe gegeben, ihnen von anfang an beizubringen, daß stricken und wollknäule gaaaanz gaaaanz laaaaangweilig sind, da kauen die auf den nadelspitzen rum! damit kannste dann nicht mehr stricken: die wolle darf daran ja nicht hängenbleiben! darauf ist auch bei den rundstricknadeln zu achten: ob der übergang zwischen nadel und seil schön glatt ist, aber ich glaube unter den derzeit handelsüblichen rundstricknadeln gibt es keine mehr, wo dieser übergang holprig ist.wenn du ernstlich mit dem stricken anfangen möchtest und auch ins material investieren kannst, dann empfehle ich meine neueste entdeckung:

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ein stricknadel-system. da gibt es holznadeln (schön dunkelbunt-gemasert) in allen erdenklichen größen und dazu die seile in etlichen längen zum ab- und an-schrauben. der vorteil: du brauchst vielleicht nur mit einem seil und einer nadelgröße zu starten und kannst dann immer die passenden nadelstärken dazukaufen. für kürzere und längere projekte hast du verschiedene seile, die du mit einem zwischenstück auch verbinden kannst (mit einem kleinen seil den poncho oben am ausschnitt anfangen, in der mitte das längere seil verwenden und am ende beide seile zu einem ganz langen seil verbinden). außerdem gibt es ’stopper’, womit du (so ein zweites seil vorhanden!), teile der arbeit einfach stillegen kannst: nadeln abschrauben, stopper drauf und mit deiner nadelstärke an anderer stelle weiterstricken. ich liebe das zeug und habe angefangen mit meiner sammlung. natürlich gibts das auch alles zusammen, aber das rangiert dann leicht in der preisklasse weihnachtswunsch… die nadeln kommen von “Knitt Picks”, zum beispiel so.

die größen

nun noch ein wort zur nadelstärke oder -größe: es geht um die dicke der nadeln. wenn du dieselbe wolle mit einer dünnen und dann mit einer dicken nadel strickst, werden die maschen erst feiner, dann gröber. also mit größerer nadel werden die löcher größer. für dicke wolle brauchst du auch dickere nadeln - und vice versa (ausnahmen kommen mit der erfahrung!). wenn du also schon wolle gekauft hast, dann solltest du die nadelstärke nehmen, die auf der banderole angegeben ist. später wirst du lernen, ob du sehr fest oder sehr locker strickst und das anpassen (ich beispielsweise stricke extrem locker und benutze daher ein, zwei nadelstärken kleiner als angegeben, wenn es ein feines maschenbild geben soll. gewöhnlich halten aber anfängerinnen das ganze strickzeug derart verkrampft, daß sie sehr feste maschen stricken… also lieber eine nummer größer.
und wenn du noch keine wolle hast? dann empfehle ich dir a) billige wolle zu kaufen (damit das herz nicht so schmerzt, wenn du “mal ein wenig materialerfahrung sammeln” mußtest (und ausschuß produziert hast) und b) dickere bis dicke wolle für dicke nadeln: das ist einfacher und läßt dich schneller einen erfolg sehen (z. b. einen fertigen schal). kauf am besten wolle und nadeln zusammen in einem geschäft, dann kannste die verkäuferin dort gleich fragen, wieviele knäule du für dein wunschprojekt brauchst und nimm etwas, das sich so mit einer 4er oder 5er nadel stricken läßt.
ich weiß, für anfängerinnen wird immer schulgarn empfohlen (das ist auch toll!) und dann werden die armen dinger mit nadelstärken von 2 oder so gequält - das halte ich für wenig sinnstiftend. schul- und billiges baumwollgarn ist absolut top und meine empfehlung zum anfangen (wegen des strickgefühls, weil es sich einfach macht und weil es viele schöne farben davon gibt), aber dann bitte nicht als topflappen (mit großer nadel würden die löcher so groß, daß sie ihren zweck nicht erfüllen könnten), sondern als irgendetwas, das mit löchern, also groben maschen von dicken nadeln gut aussieht!

so, ich hoffe, das hilft irgendeiner da draußen…

quellen: rundstricknadel-herz by The Loopweaver
nadelspiel by jillmotts
knit pics nadeln von kayray
alle mit cc-lizenz

schmuck machen

ich stelle gerade fest, daß ich hier noch gar nicht eine meiner neuesten obsessionen vorgestellt habe: polymer clay. auf gut deutsch: Fimo (es gibt aber noch andere fabrikate.), aber so nenne ich es nicht gerne, weil die meisten damit dann doch kindergebastel vor augen haben. dabei ist das material seit einigen jahren in der schmuck-szene angekommen und wird von den meisten höchst professionell, kreativ und innovativ zur neuen (kunst)form erhoben – seit ein, zwei jahren probiere ich mich nun also auch daran…

angefangen hat es damit, daß ich keramik-knöpfe machen wollte, aber das brennen oder brennenlassen zu kompliziert fand und ein bissel im internet recherchierte. es war mir theoretisch schon bekannt, daß du mit Fimo auch Millefiorimuster machen kannst (das heißt "1000 blüten" und kommt wohl ursprünglich von so glaskünstlern in Murano beispielsweise), aber was sich mir dann auftat, war eine offenbarung!

und nach meinen ersten versuchen gelingen mir nun von mal zu mal schönere und bessere ergebnisse, an denen ich euch gerne teilhaben lassen möchte.

thingy for maBellepastell technikblüte nach Jana Roberts Benzon

blue girl listen to a blue thingy…

ich habe tatsächlich einen iPod geschenkt bekommen! gerade fragte mich noch eine kollegin in meiner werkstatt, was sie mir für den pinkfarbenen traumrock geben solle (den ich mir gekauft hatte, weil er einfach traumhaft war aber nicht schwarzfärben konnte, weil das pink einfach zu perfekt war und diese frau liebt diese farbe nicht nur – sie ist die personifizierung von diesem pink!) – und ich antwortete, daß das hier immer ein ausstausch sei… – als nächstes bekam ich eine piraten-(totenkopf-)fahne von der einen und demnächst diesen mp3-player…

nur, weil ich erwähnt hatte, daß ich mir so ein billigteil kaufen wolle und meine Belle darauf sagte, das sei bestimmt keine gute qualität…:

und jetzt hab ich ein original apple ipod! in blau!! blau steht einem blauen mädchen furchtbar gut, finden Sie nicht? und das teil spricht sofort mit meinem rechner, iTunes zeigt es sogar in seinem himmelblau an!! (finder auch, of course!)

ich bin heute sowas von glücklich durch die straßen und u-bahn-schächte gezogen! ich hatte schon ganz vergessen, wie grandios das ist, mit musik durch die stadt zu ziehen!

so, jetzt zur feier meines tages ein mir ganz wichtiges lied: Subway to Sally, "Feuerkind", wollte ich echt posten – aber diese scheiß aufkauferei macht mir alles kaputt: wie komme ich an meinen youtube-account ohne google? ich habs freilich probiert! folge: "dasblauemaedchen" geht nicht. na klar, is ja auch mein account, dipshit nochmal!

wrasen - aus dem schönen wörtersee

wrasen

ich bin irgendwo in Big B. mal über das wort “Wrasen” gestolpert, als es ebenfalls einem blog-freund einfiel, das zu seinem schönen Wörter-See hinzuzufügen: Wrasen beim kreuzberger … in dem moment konnte ich es allerdings nicht knipsen (siehe kommentare), aber jetzt: und ich muß dazusagen: außer ein wenig beschneiden und belichtung hab ich an diesem bild nix gemacht! das setting war so! inklusive der kleinen auto-giraffe (ich will mir das geheule am abend bei den besitzer/innen dieses viechs nicht vorstellen!)
frankenstein-klebchen und wrasen-bildungswarnung sind immer noch zu betrachten…

genderneutral schimpfen

"du blöde schwanzfotze!" schimpften sich gerade ein paar mädels vorm haus an. das schien das ende eines bitterlichen streites zu sein, aufgrunddessen sich eine von ihnen alleine davonmachte. die fragte ich, ob sie wisse, was eine ‘schwanzfotze’ sei. "was?!" ok, ob sie wisse, was eine ‘fotze’ ist? nein, wußte sie nicht. nach dem anderen teil hab ich dann gar nicht mehr gefragt und ihr geraten, doch lieber ‘du blödes konsumbrot!’ zu schimpfen…

aber insgeheim freu ich mich grad blöde über dieses neue schimpfwort: wieso nur ein körperteil oder nur eins eines geschlechtes beschimpfen? gleich beide! so ist der geschlechtsneutralität genüge getan, es trifft fast alle oder jede/n (sogar schnecken, die ja zwitter sind)! und fühlt sich für die kinder, die zwar die bedeutung der worte nicht kennen, wohl aber deren kraft und macht spüren vermutlich doppelt so kräftig an. *grins*